← zurück

Sicherheit · geprüft gegen den Quellcode

Du verwaltest Zugänge, die dir nicht gehören.

Deshalb reicht „ist verschlüsselt" hier nicht. Diese Seite sagt, womit, wogegen, und wo die Grenzen liegen. Alle Zahlen stammen aus dem Code, nicht aus der Absicht.

In drei Sätzen

  • Deine Daten verlassen deinen Rechner nicht — es gibt keinen Server, an den sie gehen könnten.
  • Eine KI kann mit einem Zugang arbeiten, ohne ihn je zu sehen.
  • Für die Inhalte im Tresor sind wir nicht einmal Auftragsverarbeiter.

Wogegen entworfen wurde

Wer die Tresordatei erbeutet

Backup, Cloud-Ordner, gestohlener Laptop

Ohne Masterpasswort ist die Datei Rauschen — auch die Namen der Einträge.

Ein KI-Agent oder ein übernommenes Zielsystem

greift Zugangsdaten ab, die er verarbeiten darf

Das Geheimnis erreicht das Sprachmodell nie. Es wird eingesetzt, nicht offengelegt.

Wir, der Hersteller

hätten die bequemste Position von allen

Wir bekommen keine Daten. Es gibt keinen Server, an den etwas ginge.

Ausdrücklich nicht im Bedrohungsmodell: ein Angreifer, der bereits mit deinen Rechten auf deinem entsperrten Rechner läuft. Warum, steht weiter unten bei den Grenzen.

Drei Entscheidungen

Local-first

Kein Server, kein Konto, keine Synchronisierung. Die Tresordatei liegt auf deinem Rechner und verlässt ihn nie. Was nie übertragen wird, kann unterwegs nicht abgefangen und bei uns nicht abgegriffen werden.

Keine Klartext-Hülle

Die Datei ist ein einziger verschlüsselter Block. Auch Eintragsnamen, Kundennamen und die Anzahl der Zugänge stehen darin — nicht daneben. Viele Passwortverwaltungen legen hier ein durchsuchbares Verzeichnis im Klartext ab.

Das Modell sieht nichts

Soll eine KI etwas mit einem Zugang tun, bekommt sie den Zugang nicht. Sie beschreibt die Handlung, der Tresor führt sie aus, zurück geht nur das Ergebnis.

Verschlüsselung

Verfahren
AES-256-GCM, authentifiziert
Schlüsselableitung
Argon2id
Parameter
64 MiB Speicher · 3 Durchläufe · 4 Threads
Salt / Nonce
16 bzw. 12 Byte, bei jedem Speichern neu
Dateirechte
0600 — nur dein Benutzerkonto
Zwischenablage
wird nach 30 Sekunden geleert

Warum Argon2id statt PBKDF2: Es ist speicherhart. Ein Angreifer mit Grafikkarten kann nicht beliebig parallelisieren, weil jeder einzelne Rateversuch 64 MiB belegt. Das ist der Unterschied zwischen Millionen und wenigen tausend Versuchen je Sekunde.

Warum GCM: Es verschlüsselt und beglaubigt zugleich. Eine manipulierte Datei wird beim Öffnen erkannt und abgewiesen, statt stillschweigend Unsinn zu liefern.

Die Kostenparameter stehen in der Datei, nicht im Programm — sie lassen sich später anheben, ohne bestehende Tresore unlesbar zu machen. Und sie gehen selbst mit in die Beglaubigung ein, damit niemand sie nachträglich herunterdreht, um das Erraten zu erleichtern.

Wie eine KI arbeitet, ohne das Passwort zu kennen

Der übliche Weg heute: Man kopiert ein Passwort in einen Chat. Damit steht es im Verlauf, in den Protokollen des Anbieters und möglicherweise in einem Trainingsdatensatz. AI Tresor dreht das um.

KI-AgentTresor · lokalZielsystemWas gibt es?Liste — ohne WerteDu erteilst die Freigabeeinmalig · 15 Minuten„Lege diesen Beitrag an"mit ZugangsdatenAntwortnur die Antwort

Das Verzeichnis nennt keine Werte. Zurück kommen Kennung, Projekt, Art und Bezeichnung — kein Passwort, kein Benutzername, kein Host. Auch ein Benutzername ist die halbe Anmeldung, und ein Hostname verrät die Kundschaft.

Jede Freigabe erteilst du von Hand.Voreinstellung: eine Nutzung, 15 Minuten gültig. Keine Dauerfreigaben, kein „für diese Sitzung merken".

Das Ziel wird vorher geprüft. Zu jedem Zugang gehört eine Liste erlaubter Adressen und Pfade. Nur https. Pfade werden genau einmal dekodiert, doppelte Kodierung wird abgewiesen,..wird aufgelöst und danach erneut abgewiesen. Präfixe treffen nur auf Segmentgrenzen — /wp-json/wperlaubt nicht /wp-json/wpadmin.

Weiterleitungen werden nicht verfolgt. Ein302auf einen fremden Host würde die Zugangsdaten dorthin mitnehmen und die ganze Zielprüfung aushebeln.

Wird ein Ziel abgelehnt, ist die Freigabe nicht verbraucht.Geprüft wird vor dem Einlösen. Schlägt die Verbindung fehl, bekommst du die Nutzung zurück.

Die Antwort gilt als Fremddaten und ist auf 256 KB begrenzt. Ein übernommenes Zielsystem könnte in seiner Antwort Anweisungen an das Modell verstecken; die Kennzeichnung sagt dem Agenten, dass er Daten liest und keine Befehle.

Die Lizenz sperrt niemals deine Daten

Ohne Schlüssel, mit abgelaufenem Schlüssel, offline, nach einem Anbieterwechsel — der Tresor lässt sich immer öffnen. Gesperrt wird allein das Anlegen neuer Zugänge.

Wer seine Kundenzugänge hier ablegt, muss sicher sein, nie vor seiner eigenen Arbeit zu stehen, weil eine Prüfung fehlschlägt. Eine Lizenzprüfung, die den Zugang zu eigenen Daten verwehren kann, ist bei einem Tresor ein Konstruktionsfehler. Geprüft wird offline gegen einen eingebauten Ed25519-Schlüssel: kein Aufruf ins Netz, kein Aktivierungsserver, keine Abhängigkeit davon, dass es uns in fünf Jahren noch gibt.

Was ins Netz geht

Im ausgelieferten Zustand: nichts.

Es gibt eine Nutzungsstatistik, die zwei Ereignisse kennen würde — „aktiviert" und „Zugang angelegt", jeweils mit der Programmversion. Sie ist doppelt stillgelegt: standardmäßig aus, und in der ausgelieferten Fassung ist überhaupt kein Empfänger einkompiliert. Inhalte des Tresors sind davon zu keinem Zeitpunkt berührt.

Zur Ehrlichkeit gehört: Wäre sie eingeschaltet und konfiguriert, enthielte das Ereignis „aktiviert" die E-Mail-Adresse aus der Lizenz. Bevor das je geschieht, steht es in der Datenschutzerklärung — oder die Adresse fällt raus.

Grenzen — was AI Tresor nicht leistet

Dieser Abschnitt ist nicht das Kleingedruckte. Er ist der Grund, warum du dem Rest glauben kannst.

Schadsoftware unter deinem Benutzerkonto gewinnt

Läuft sie bei geöffnetem Tresor, kann sie den Arbeitsspeicher lesen. Dateirechte schützen vor anderen Benutzern, nicht vor anderen Programmen von dir. Kein Produkt am Markt löst das anders — wer etwas anderes behauptet, verkauft ein Gefühl.

Das Masterpasswort ist unersetzlich

Keine Wiederherstellung, keine Hintertür, kein Zugang unsererseits. Verlierst du es, sind die Daten weg. Das ist die unvermeidliche Kehrseite davon, dass wir nichts sehen.

Noch keine externe Prüfung

Krypto und lokaler Endpunkt sind nach gängigen Verfahren gebaut und durch Tests abgedeckt, aber von niemandem außerhalb geprüft. Das steht auf dem Plan, sobald sich das Produkt trägt.

Noch keine Code-Signatur

macOS und Windows warnen beim ersten Start. Das Apple-Entwicklerkonto ist beantragt, das Windows-Zertifikat folgt.

Einordnung nach DSGVO

Für die Daten im Tresor sind wir nicht einmal Auftragsverarbeiter. Es gibt keine Übermittlung an uns, also keinen Auftrag, also keinen AV-Vertrag zu unterschreiben. Du bleibst allein verantwortlich für die Zugangsdaten deiner Kunden — genau wie bei der Excel-Tabelle, nur mit belegbaren Maßnahmen.

Für die Nachweispflicht nach Art. 32 lassen sich anführen: Verschlüsselung nach Stand der Technik, Zugriffsprotokollierung ohne Inhaltsspeicherung, Datensparsamkeit gegenüber KI-Systemen, keine Auftragsverarbeitung und keine Drittlandübermittlung.

Für die Website und den Kaufvorgang gilt das ausdrücklich nicht — dort sind Zahlungsabwicklung, Mailversand und Hosting beteiligt. Das regelt dieDatenschutzerklärung.

Fragen zu einem dieser Punkte? Schreib mir — technische Nachfragen beantworte ich lieber ausführlich als gar nicht.motodigitalguru@gmail.com